Blogparade: Medienkonsum at Home

Der Cashy mal wieder…
Der fragt in die Runde, wie wir denn Medien zu Hause konsumieren. Also Fernsehen, Filme, Fotos und Musik. Und da mach ich mal wieder mit.

Irgendwann werde ich mir auch mal einen modernen LCD-Fernseher leisten. Bis dahin muss der alte Rückpro-Fernseher durchhalten. Das ist so eine große Kiste, bei der das Bild von hinten auf den Bildschirm gestrahlt wird. Nicht gerade die neueste Technik, aber ich war froh, den für kleines Geld erstanden zu haben.

Dieser Fernseher erhält sein Signal von der ReelBox Lite, deren Vorzüge ich nicht mehr missen möchte. Das Dingens kann wirklich fast alles. Aber halt nur fast. Deshalb habe ich mir noch eine Festplatte mit eingebautem Player von Aldi gekauft, die Fotos und Filme abspielt. Früher habe ich das über die „Kellerfestplatte“ gemacht, die im Netzwerkschrank im Keller steht und als Streamingserver konfiguriert ist. Jetzt fristet die nur noch ein Dasein als Backupserver.

Medienkonsum im Sommer auf der Terasse wird dann auch mit der Reelbox betrieben. Also einfacher gesagt: Fernsehen draußen im Sommer… Die ReelBox ist ja so nett und streamt das Fernsehsignal per WLAN, welches ich dann mit dem VLC-Player abgreife. Möcht ich nicht mehr missen.


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Herkules

Für die Einen ist das ein Sagenheld, andere nennen ihren Hund so und die Bundeswehr gab einem recht großen Projekt den Namen Herkules.

Anscheinend wusste da jemand schon vorher, was da so zu stemmen ist, um die Privatisierung der IT der Bundeswehr auf die Reihe zu bekommen.

Aus heutiger Sicht würde ich dem Projekt aber eher den Namen Sisyphos geben. Denn so ganz so fluffig, wie sich manche dachten, läuft das anscheinend nicht. Das hat sogar der Spiegel erkannt:

Zu langsam, zu teuer: Bei der Bundeswehr gerät das IT-Projekt "Herkules" aus dem Rahmen. Die Modernisierung der völlig veralteten Informations- und Kommunikationstechnik der Truppe kommt nur schleppend voran und kostet deutlich mehr als geplant.

Ich denke, hier wird der Grundstein für gegenseitige Schuldzuweisungen gelegt, was aber am Ende nur dem Gesamtprojekt schadet. Da ich selbst involviert bin, könnte ich aus dem Nähkästchen plaudern. Mache ich aber nicht. Nur vielleicht so viel:

Wo die einen vielleicht etwas leger an die Sache herangegangen sind haben auf der anderen Seite auch so einige Leute ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Und da das bekannt ist, sucht man nun gemeinsam nach Lösungen. Was wohl auch das Beste ist.


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